Wir über uns

Die Rettungsdienst Märkisch-Oderland GmbH – GRMOG

Innovation ist unsere Stärke

Die GRMOG, 2012 durch Beschluss des Kreistages gegründet, ist mit der Durchführung des Rettungsdienstes im Landkreis Märkisch-Oderland beauftragt. Der bis dato zuständige Eigenbetrieb Rettungsdienst hatte bis zum Zeitpunkt der Übertragung die Gesamtverantwortung für den Rettungsdienst. Dazu gehörte neben der Sicherstellung der notärztlichen Versorgung auch die Bereitstellung der materiellen Bedingungen (Rettungswachen, Einsatzfahrzeuge etc.) für die Durchführung des Rettungsdienstes durch die vertraglich gebundenen Leistungserbringer DRK und JUH. Mit Gründung der GmbH wurde die Zuständigkeit für die Notärzte und das Sachvermögen nahtlos vom Eigenbetrieb an die kreiseigene GmbH übergeben. Mit dem Auslaufen der Verträge der Leistungserbringer übernahm die GRMOG zum 01.01.2013 auch die Verantwortung für das Personal.

Bereits im Oktober 2013 wurden 5 Auszubildende für eine dreijährige Ausbildung zum Rettungsassistent eingestellt. Dadurch konnten Erfahrungen in der Ausbildung gesammelt werden, die es uns ermöglichten, als erster Landkreis im Land Brandenburg bereits im September 2014 mit der dreijährigen Ausbildung von Notfallsanitätern zu beginnen.

Mit der Übernahme des Personals hat der Ärztliche Leiter Rettungsdienst unmittelbar seine Verpflichtung für einen hohen Aus-und Fortbildungsstand der Mitarbeiter wahrgenommen. Um eine hohe Qualität bei der Reanimation zu erreichen, stand in den ersten zwei Jahren die MegaCode-Ausbildung im Focus der Fortbildung. Ein erster Schritt war die Beschaffung der dafür benötigten Simulatoren und Trainingsgeräte sowie der Einsatz von entsprechend geschulten Kompetenzteams. Von den Ergebnissen dieser strukturierten Fortbildung profitieren Mitarbeiter und Patienten gleichermaßen.

Seit August 2013 beschäftigt sich ein Team aus Mitarbeitern der GRMOG und Freiwilligen Feuerwehr mit der Einführung und Etablierung der MANV-Simulation in das Unternehmen. Dabei trainieren die Mitarbeiter der GRMOG gemeinsam mit Notärzten, den Feuerwehren und Helfern im Katastrophenschutz in verschiedenen Szenarien die Handlungsabläufe von Großschadenslagen in Realzeit.

Das wichtigste Arbeitsmittel neben gut qualifizierten Mitarbeitern sind die Rettungsmittel. Eine zentrale Forderung der Ausschreibung zur Beschaffung von Fahrzeugen im Jahr 2003 war eine mögliche Nachnutzung des Koffers durch Kofferwechsel. Das bietet die Möglichkeit, bei Ausfall eines Basisfahrzeuges dieses kurzfristig innerhalb von 4 Wochen zu wechseln, ohne den teuren Koffer jedes Mal neu mit kaufen zu müssen. Im Jahr 2006 hat die Firma Fahrtec mit dem Kofferwechsel begonnen, heute ist dieser ein fester Bestandteil des Firmenportfolios.

Zunehmende Probleme bei der Besetzung aller Notarztstandorte und -schichten mit Notärzten gab Veranlassung zu Überlegungen das Notarztsystem anzupassen. Im Ergebnis dieser Überlegung entstand das deutschlandweit erste Projekt, bei dem Notärzte auch den allgemeinen ärztlichen Bereitschaftsdienst absichern.

Beginnend mit dem Neubau der Rettungswache in Wriezen wurden sukzessive an allen Standorten neue Rettungswachen errichtet. Lediglich die Rettungswache in Strausberg befindet sich noch in der Planungsphase.

Die letzte fertiggestellte Rettungswache ist die Rettungswache Seelow. Die konzeptionelle Umsetzung der Bedingungen, die architektonische und ingenieurstechnische Qualität, die Nachhaltigkeit und Innovation sowie der harmonische Gesamteindruck geben Grund zur Veranlassung die Rettungswache Seelow zum Brandenburgischen Baukulturpreis 2017 einzureichen.

Seit 2013 nutzen wir ein System zur elektronischen Verarbeitung der rettungsdienstlichen Einsatzdaten der Firma Tech2go. 2015 wurde zudem eine neue Generation Hardware des Herstellers Panasonic eingeführt. Mit der elektronischen Unterschriftsleistung der Ärzte auf dem Pad ist es möglich Transportverordnungen und Gebührenbescheide papierfrei zu verarbeiten.

Projekte und Ziele:

Gebührensatzung

Die aktuelle Satzung über die Erhebung von Gebühren für Leistungen des Rettungsdienstes des Landkreises Märkisch-Oderland finden Sie hier.